Zu meinen Gasttieren pflege ich engen Sozialkontakt. Sie müssen sich nur an eine Bezugsperson gewöhnen. Die meisten Hunde fassen schnell Vertrauen zu ihrem Betreuer und verlieren ihre anfängliche Scheu. Stets bin ich bemüht, auf den individuellen Charakter der Hunde einzugehen.

Nach einer kurzen Eingewöhnung dürfen die Hunde paarweise bzw. in kleinen Gruppen in den Auslauf. Hier können sie sich frei bewegen und ihrem individuellen Bewegungsdrang besser gerecht werden. Dazu stehen mehrere große Ausläufe mit freiem Zugang zum Gebäude zur Verfügung. So kann der Hund selbst entscheiden, wo er sich außerhalb der Beschäftigungszeiten aufhalten möchte. Zusätzlich gibt es eine 900 m² große Spielwiese. Während der Ruhezeiten und nachts erfolgt die Unterbringung in Zwingern im Haus.

Im Hundehaus gibt es verschiedene Zwingergrößen. Somit können alle Hunderassen vom Dackel bis zur Dogge ordentlich untergebracht werden oder Hundepaare aus einer Familie zusammenbleiben. Zum Ruhen und Fressen bekommt jeder Hund seinen eigenen abgeschlossenen Bereich. Ein Teil des Hundehauses kann beheizt werden. Hundebesitzer haben oft Bedenken, ihren Hund in einem Zwinger unterzubringen.

Doch diese gewöhnen sich schnell an die neue Umgebung, wenn das Körbchen oder die Lieblingsdecke von zu Hause drinnen liegt. Außerdem sehen sich die Hunde untereinander, werden aber nicht von anderen bedrängt. Zum Mittelgang hin sind die Zwinger offen, so dass auch wir die Hunde in den Ruhezeiten sehen können.

Sollte einmal ein unverträgliches Tier kommen, sorgen wir für separate nicht von anderen Hunden einsehbare Unterbringung. Dazu stehen zwei Hundezimmer in Nähe der Futterküche mit separaten Ausläufen zur Verfügung. Einer dieser Zwinger ist mit einer von außen zu öffnenden Luke ausgestattet. Leider gibt es auch fremden Menschen gegenüber aggressive Hunde. Sollte es doch einmal vorkommen, dass ein solches Tier versorgt werden muss und wir uns nicht anfreunden können, nutzen wir diesen, unseren „Böse-Hunde-Zwinger“.

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